Vegan auf dem Vormarsch?

veröffentlicht: September 17, 2020 von Brigitte Beermann

2 saftige SteaksSo langsam kommt schon ein schlechtes Gewissen auf, mit Appetit ein Schnitzel oder Steak in einem Lokal zu verzehren.

Die Medien sind fast täglich dabei, uns ein paar weitere Horror-Geschichten über Vogelgrippe und Schweinepest reinzudrücken.
Mir scheint, inzwischen ist wohl alles gefährlich, wenn wir den Medien Glauben schenken: verseuchtes Wasser, Hormone und Impfstoffe im Fleisch, atomverseuchter Fisch, Getreide und Gemüse. Nährstoffe = Null.

Bei einem Einkauf im Bioladen sehe ich halbe Hähnchen, Würstchen, Frikadellen, Bratwürste und Schnitzel. Beim näheren Hinsehen lese ich: Fleischersatz aus Tofu. Ich wundere mich. Wenn doch die Vegis Fleisch ablehnen, wozu brauchen sie dann den Anblick eines Hähnchens? Worum geht es denn nun? Das Auge isst ja bekanntlich mit. An was denke ich, wenn auf meinem Teller ein wohlgeformtes halbes Hähnchen liegt? Etwa: "Oh, da liegt ein Bratling aus leckerem Tofu"?? Das bezweifle ich sehr. Mein Unterbewusstsein kennt und erkennt: "Hallo, da gibt es ein Huhn".
Also wäre es doch mal an der Zeit, das Unterbewusstsein gründlich umzuprogrammieren und zu lernen, dass heutzutage eben alles anders ist als es jemals war. Dann könnten wir auch auf diese ganze Panikmache und Volksverdummung verzichten, bzw. würden die Printmedien in den Regalen lassen, das Radio im halb-Stunden-Takt für die Minuten der Nachrichten aus- und den Fernseher während dieser Zeit umschalten.

Wenn wir Menschen uns für artgerechte Tierhaltung einsetzen und auch bereit sind, den Fleisch-Konsum (drastisch) zu reduzieren, statt nur darüber zu plappern und den Sonderangeboten hinterher zu laufen, damit auch jeder jeden Tag einen Fleisch- oder Wurstberg auf seinem Teller hat... dann darf auch ein Stück Fleisch mit all den Vitaminen (zurück) auf unseren Teller. Als ich Kind war, gab es Sonntags einen Braten, in der Woche höchstens einmal ein Gericht mit etwas Hackfleisch. Und heute fressen wir uns täglich durch Fleischberge, Kantinen verarbeiten wöchentlich Tonnen, Lokale werben mit XXXL-Schnitzeln und in Wettbewerben geht es um Guiness-Rekorde im großen Fleisch-Berge-Vertilgen.

Und die Vegis? Sind die nun besser als die Fleisch-Esser? Womit werden denn die Pflanzen gedüngt? Und letzlich nehmen die Vegis den Tieren das Futter weg. Es läuft etwas mächtig falsch im Kreislauf der Natur.

Ich glaube, es ist ganz einfach, wenn ich mich beim Einkaufen bewusst umschaue, was in den Kochtopf oder die Pfanne zu kommen hat. Ich kaufe die Kartoffeln beim Bauern, dazu die Eier und auch mal ein Suppenhuhn, das nachweislich gut genährt und in Freiheit gelebt hat. Brot gibt es vom Bio-Wagen auf dem Wochenmarkt, darauf die Butter von glücklichen Kühen. Es gibt dazu ganz normalen Käse aus Gouda, Tomaten aus Italien, wo die Sonne scheint. Den Fisch gibt es frisch aus deutschen Fanggebieten. Selbstverständlich backe ich mit Dinkelmehl, natürlich und frei von Gluten und hin und wieder gönne ich mir auch ein Glas deutsches, nach Reinheitsgebot gebrautes Bier oder ein Glas Rotwein aus Frankreich. Na, ist das nun gesund oder ist das gesund?

Ich will Genuss beim und Spaß am Essen.

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Foto: pixaby

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