Alle Jahre wieder ist Muttertag, immer der 2 Sonntag im Mai, nun also am 10. Mai.
Der Ursprung diese Tages kommt aus USA und wurde dort das erste Mal Anfang des 20. Jahrhundert gefeiert.
Was ursprünglich mal eine Frauenbewegung in England und Amerika war, wurde ab der 20er Jahre zu einer zunehmenden Kommerzialisierung des Muttertages. Die Muttis sollen nun an diesem Tag besonders wertgeschätzt für ihre Verdienste um die Familie und verwöhnt werden. Die Pralinenindustrie wittert Umsätze und Gaststätten wetteifern mit dem besonderen Festmenue. Die Blumengeschäfte erleben den wohl stärksten Umsatztag des Jahres.
Wie eine Volksbewegung scheinen die Menschen, egal ob groß oder klein, unterwegs zu sein. Ob nun ins Altenheim oder Ins Krankenhaus, zur Mutter, die in der Kur weilt, ja selbst die Friedhöfe werden an diesem Tag zum Mittelpunkt des Geschehens.
Ich selber lehne es ab, an diesem Tag geehrt zu werden. Als meine Kinder aus Kindergarten und Schule entwachsen waren, habe ich Ihnen meine Entscheidung mitgeteilt.
Zunächst kamen kurz vor dem Muttitag Anrufe:
“Mama, willst Du wirklich auf ein Geschenk zum Muttertag verzichten?"
Im darauffolgendem Jahr kam der Anruf:
“Mama, Ist das immer noch richtig, dass bei Dir Muttertag ausfällt?"
Heute, viele Jahre später, geht es mir und meinen Kindern gut damit, den Tag wie jeden andern Sonntag zu sehen.
Mitten in der Woche klingelt irgendwann das Telefon und meine Tochter sagt: "Im Übrigen, Du bist für mich die tollste Mama der Welt...."
Das ist für mich Muttertag: die Freude ganz tief in mir zu spüren, das wohlige Gefühl des Glücks, geliebt zu sein!
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Foto: Kranawetter