Nenn‘ es pfiffig 1/2
veröffentlicht: März 7, 2019 von Marina Lampert
Nach mehrmaliger Aufforderung mehr oder weniger leise und ebenso mehr oder weniger liebevoll, räumt Mutter die Kleidungsstücke selber in den Schrank – ach was sage ich – in die Rumpelkammer für Kleidungsstücke. Manches Mal wird dann auch noch von Mutter Ordnung im Schrank gemacht. Der Jugendliche wird dann gerne faul, schlampig, gleichgültig und sogar rücksichtslos genannt (schließlich tut Muttern alles, das der Junge ordentlich herumläuft). Und was bekommt sie als Reaktion ihres Tuns: Missachtung ihrer Arbeit. Der Junge hat die Rolle des Spiegels für die liebe Frau Mama übernommen. Ja wie? Soll Mutter nun schlampig und faul sein? Nein, der Junge zeigt seiner Mutter auf bemerkenswerte Art und Weise, welche positiven Eigenschaften sie sich selbst verbietet. Er ist im ausgeprägten Maße gelassen, voller Ruhe, und pfiffig. Jawohl pfiffig – oder glaubt hier wirklich auch nur einer, Mama hätte die Sachen in immerwährender Geduld in den Schrank geräumt, wenn Filius gesagt hätte: "Ach Mama, wenn es Dich stört, räume es doch selber weg." Mit seiner Pfiffigkeit ist es ihm leicht und beständig gelungen, seine Mutter zu diesem Tun zu bringen und das nenn‘ ich pfiffig. Mit Teil 2 geht die Geschichte weiter am: 14. März 2019. Hinweis: Wir freuen uns, wenn Dir das Journal gefällt und ganz besonders, wenn Du die Einladung annimmst, Kommentare zu einzelnen Artikeln auf der Facebook-Seite von Leben heilt® abzugeben. Foto: pixabay |
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