Eines Tages werde ich

veröffentlicht: August 28, 2020 von Brigitte B.

Fußspuren am StrandEines Tages, da werde ich endlich das tun können, was mir nur noch Spass macht.

Eines Tages, wenn ich in der Rente bin, werde ich alle Bücher lesen, die schon so lange in meinem Schrank stehen.
Eines Tages in der Rente, werde ich nur noch Dinge tun an denen ich Freude habe, wie z.B. endlich stundenlang in den Bergen herum klettern, Kaffee trinken mit Freunden in der Stadt, ins Kino gehen, barfuss im Sommer über noch feuchte Wiesen laufen, ganz verrückte Dinge tun, wie mir endlich einen Hut kaufen, ans Meer fahren, mitten im Winter am Strand den sich im Sturm brechenden Wellen lauschen, das ewige Auf und Ab der Gezeiten beobachten und mir den Wind um die Nase wehen lassen, danach Tee trinken der mich wieder erwärmt.

Oh, was freue ich mich auf endlich mehr Zeit für mich.

Der letzte Tag im Amt, die Sektgläser klirren, ein dicker Blumenstrauß wird mir überreicht, einer der Chefs hält eine Dankesrede für so viel Firmentreue und geleistete Überstunden. Applaus, herzliche Umarmungen und gute Wünsche. "Besuch uns mal, wenn Du Zeit hast", rief Renate mir noch am Auto zu.
"Du bist nun endlich frei, das zu tun, was Du gerne möchtest", hörte ich meine innere Stimme, ein (noch) ganz herrliches Gefühl.

Der nächste Morgen lud nun zum Ausschlafen ein, dachte ich.
Um 6.00 Uhr, wie sonst jeden Tag, saß ich kerzengerade im Bett. "Du wolltest doch ausschlafen", hörte ich ein feines Stimmchen in mir.  Ach ja, ich bin ja ab heute dienstbefreit.

Wenn ich nun glaubte, endlich all meine Pläne in die Tat umzusetzen, hatte ich mich gründlich geirrt.
Jeden Tag war war ich davon ganz weit weg:
"Kannst Du mal die Kinder nehmen, wir würden so gerne mal ausgehen und dann länger schlafen."
Meine Freundinnen haben mich für diverse ehrenamtliche Dienste gleich mal mit verplant,
mein Mann meint, wo ich doch nun zu Hause bin, könnte ich doch auch mal Marmelade kochen und und mich im Garten bei Kartoffeln und Gemüse nützlich machen.
Meine Schwiegermutter Hilde ruft nun fast täglich an, will gern zur Fusspflege gebracht werden und später noch zum Doktor. Ich könnte da ja solange warten, bis sie fertig ist, ich hätte ja jetzt Zeit. Und auf den Friedhof müsste sie auch mal wieder, nur da will sie meine  Hilfe, um das Grab von Vati in Ordnung zu bringen und neu zu bepflanzen. Das könnte ich ja nun in Zukunft übernehmen, denn ich hätte ja... nun was wohl?

Mein 'ihr könnt mich mal alle gern haben -Pegel' hatte nun seinen höchsten Punkt erreicht.
Ich zichelte ein: "aber sicher Hildchen, alles wie Du es gern hättest" durch die Lippen und beendete das Gespräch.

Ich fragte mich, wie ich es je geschafft habe, täglich in die Arbeit zu gehen.
Ich zog mir meine Jacke an und rief meinem Mann zu: "ich bin mal eben weg."
"Kommst Du auch wieder?" meinte er lachend.

In einem Kaffee gemütlich sitzend dachte ich lange nach.
Wieder zu Hause angekommen, sagte ich:
"Harry, wir müssen reden: nächste Woche fahren wir nach Sylt, wir werden herrliche Spaziergänge machen und hinter dem Deich Tee trinken.
Hildchen geht für ein paar Tage in die Tagespflege und meine Freundinnen schaffen die ehrenamtlichen Arbeiten auch ohne mich."

Hurra, ich bin eine Senioren und endlich in meinem neuen Leben angekommen!

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Wer macht hier was?

veröffentlicht: August 26, 2020 von gefunden von Brigitte Beermann

Tastatur mit FragezeichenDies ist eine kleine Geschichte über 4 Kollegen namens Jeder, Jemand, Irgendjemand und Niemand.

Es ging darum, eine wichtige Arbeit zu erledigen und Jeder war sicher, dass sich Jemand darum kümmert.

Irgendjemand hätte es tun können, doch Niemand tat es.

Jemand wurde wütend, weil es Jeder's Arbeit war.

Jeder dachte, Irgendjemand könnte es machen, doch Niemand wusste, dass Jeder es lassen würde.

Schließlich beschuldigte Jeder Jemand, weil Niemand tat, was Irgendjemand hätte tun können.

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dem Leben mit positiver Einstellung begegnen

veröffentlicht: August 25, 2020 von Anita-Ida

Sonne bricht durch WolkenOft wirbeln wir durch negative Gedanken eine Menge Staub auf, und dann beschweren wir uns, dass unser Blick getrübt und alles grau in Grau ist.

Wenn wir uns einreden, Ablehnung und Fehler seien schrecklich, die Menschen heuchlerisch, falsch und grausam, dann dürfen wir kaum erwarten, dass wir voller Vertrauen und Zuversicht sind und das Gefühl spüren, unser Leben im Griff zu haben. Durch solch negative Gedanken wirbeln wir eine Menge Staub auf, der uns den Blick auf die Sonne versperrt.

Wenn wir die Sonne sehen und ihre wärmenden Strahlen spüren möchten, dann macht es Sinn, uns dafür bereit zu machen, indem wir dem Leben mit einer positiven Einstellung begegnen.

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Von der Wahrheit entfernen

veröffentlicht: August 22, 2020 von George Orwell

Frau, MobbingJe weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt,
desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.

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Dürfen Verbrechen aufgedeckt werden?

veröffentlicht: August 15, 2020 von Edward Snowden

Gefängnis-GangWenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein begangenes Verbrechen behandelt wird, 
werden wir von Verbrechern regiert.

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Reise auf den Bauernhof

veröffentlicht: Juli 28, 2020 von Ursula M.

Wildblumen-WieseDrei wunderschöne heiße Tage stehen bevor. Die kommen genau richtig, um den zweiten Teil unserer oekologischen Ausgleichsfläche zu mähen.

Die ganze Familie rüstet sich aus mit Mäher, Gabel, Rechen, Seil, und selbstverständlich ist der Korb mit Getränken, Früchten und Kuchen auch dabei.
Richtig heiß ist es, und jeder weiß genau was seine Arbeit ist. Wir hatten viel zum staunen: sei es über ein Einchörnchen das wegrennt, über Fuchshöhle und Igelbau, über die Vielfalt an Schmetterlingen, über Blindschleichen und und und bis hin zu einem wunderschönen Teppich mit Tymian - mmmmm, wie das duftet, wie im Paradies.

Die Arbeit war so unterhaltsam, und wir waren alle froh und dankbar, als alles Heu trocken und fein riechend in unserem Stall ankam.
Unsere Kühe haben sich schon mal zu Giraffen verwandelt als wir abgeladen haben, also wird sich das im Winter sicherlich burzelbäumig wegfuttern. Es ist sooo amüsant, die Tiere zu beobachten.

Auch das ist ein Geschenk, das wir einfach erhalten wo viele nur davon träumen können - wunderbar!

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Foto: Kranawetter


Sonnenkinder

veröffentlicht: Juni 27, 2020 von Marina

Sonne bricht durch Wolken(aus 'das kleine Buch vom wahren Glück' von Anselm Grün) – sprachenergetisch angepasst.

Wenn ein froher Mensch zu Dir kommt, sagst Du: "Jetzt geht die Sonne auf."
Es gibt Sonnenkinder, die überall Fröhlichkeit und Lebendigkeit verbreiten. Ich wünsche Dir, dass Du für andere zur Sonne wirst.
Vielleicht hast Du schon einmal erfahren, dass zu Dir gesagt wird: "Du strahlst heute wieder, wie die Sonne."

Wenn Du den Raum betrittst, dann wird er wärmer und heller als zuvor.

Dann ist die Sonne bei uns mit Heiterkeit und Strahlkraft. Dann geht es uns gut.

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Mein Weg zum spirituellen Lebensberater

veröffentlicht: Juni 26, 2020 von Melanie N.

Lenorman KartenImmer wieder fiel mein Blick im Leben Heilt® Termin Kalender auf die Ausbildung zum spirituellen Lebensberater.

Ich habe gedacht, hin und her, drüber und drunter, überlegt, gemacht und getan.
Ist ja alles schon etwas spuki und schon etwas komisch. Sowas kannte ich ja meist nur von der Kirmes, wo eine alte Dame in einem Wohnwagen sitzt und mir sagt, wen ich mal heirate und wie viele Kinder ich bekomme! Wahrheitsgehalt? Meistens gering!

Nun ließ ich mir 2x die Karten legen von der Brigitte. Und das krasseste dabei: sie hat voll ins Schwarze getroffen! Mein Hirni brauchte dann doch noch etwas Zeit, um zu begreifen, dass es wirklich funktioniert!
Ein bisschen Mut brauchte ich dann doch noch. Die Karten hatten immer einiges an Veränderungen mit sich gebracht, wollte ich wirklich wissen, was da noch so schlummert?!

JA!! Die Zeit war nun reif, am 17.11 ging es dann endlich los. Es fühlte sich an wie Weihnachten, die Vorfreude, die Spannung, was es wohl gibt, alles verpackt in einem Kartenspiel!

Es hat sich gelohnt, viel Spaß gemacht und mich total fasziniert. Ich habe mich immer gefragt, wie es wohl gehen kann, wenn ich für eine Frage einfach noch mal lege, oder mal eine andere Legung mache. Das geht super, und treffsicher habe ich immer wieder die gleichen Antworten da liegen gehabt!

Hinweis: Wenn Du, liebe/r Leser/in, jetzt auch Lust verspürst, die Kunst des Kartenlegens zu erlernen, findest Du hier alle Infos zur Ausbildung.

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Ich danke allen

veröffentlicht: Juni 25, 2020 von Paulo Coelho

EngelkopfIch danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten.
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben.
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.

Ich danke allen, die an mir gezweifelt haben.
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben.
Sie haben meinen Trotz geschürt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben.
Sie haben mir Raum für Neues gegeben.

Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben.
Sie haben mich wachsam werden lassen.

Ich danke allen, die mich verletzt haben.
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben.
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Ich danke allen, die mich verwirrt haben.
Sie haben mir meinen Standpunkt klargemacht.

Vor allem danke ich aber denen, die mich so lieben wie ich bin.

Sie geben mir die Kraft zum Leben!

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Unterwegs bleiben

veröffentlicht: Juni 24, 2020 von Max Feigenwinter

Weg durch hügelige LandschaftUnterwegs bleiben
dem Ziel entgegen
mit dem Glauben, der uns leitet
mit der Hoffnung, die uns stärkt
und der Liebe, die uns trägt.

Unterwegs bleiben
trotz vieler Zweifel
trotz vieler Mühen
trotz vieler Widerstände

Unterwegs bleiben
dem Stern folgen
immer stiller werden
und ehrfürchtig danken
für das Leben.

Wem dieser Text gefallen hat, findet mehr davon bei Max Feigenwinter.

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