Der Unentbehrliche

veröffentlicht: April 30, 2020 von Wilhelm Busch

GrubeWirklich, er war unentbehrlich!
Überall wo was geschah,
zu dem Wohle der Gemeinde,
er war tätig, er war da.
Schützenfeste, Kasinobälle,
Pferderennen, Preisgericht,
Liedertafel, Spritzenprobe,
ohne ihn, da ging es nicht.
Ohne ihn war nichts zu machen,
keine Stunde hatt‘ er frei.
Gestern, als sie ihn begruben,
war er - richtig - auch dabei.
 
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Foto: Pascal


Ode an meinen Bauch - die dritte

veröffentlicht: April 29, 2020 von Michel

Buddhas BauchLieber Bauch,
 Danke, dass Du meine Organe beherbergst
.

Danke, dass Du alle Vorgänge in Dir dezent verbirgst
.
Danke, dass Du mit dem Magen alles in Dir aufnimmst,
 was ich will (und was ich nicht(?) will, eigentlich)
Oh Du herrliche Rundung, 
wärest Du weiblich, würde ich mich an Dich schmiegen.


Gerne rede ich mir ein, die Gesellschaft
 schreibt Dich kleiner vor,
 und doch kenne ich das wohlige Gefühl Ddeiner richtigen Größe.

In jedem Fall Danke, dass es Dich gibt.
Gruß und Kuss, Dein Michel
P.S. Sag mal, kannst Du die Fettspeicher halbieren?

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Ode an meinen Bauch - die zweite

veröffentlicht: April 22, 2020 von Cornelia

Buddhas BauchLieber Bauch, danke, dass Du so geduldig meine Lieblingsspeisen wie Pizza, Lasagne, Kuchen und Schokolade aufnimmst.
Und das auch noch in der Regel ohne zu murren, sogar völlig hingebungsvoll.
Ich bin begeistert, wie flexibel Du bist.
Du erlaubtest mir, ein Kind in Dir wachsen zu lassen.
Auch diese enormen Dehnungen hast Du mitgemacht und auch wieder rückwärts laufen lassen nach der Entbindung.

Durch Dich spüre ich mich beim Liebkosen, im Sommer bewundere ich Deine Bräune, und Deine Spannkraft gibt mir Ausdauer beim Schwimmen, Laufen und Radfahren.
Ich liebe Dich dafür, dass Du mich auf mich aufmerksam machst, wenn ich Dich für zu vorstehend halte und ich durch Dein Drücken meine Stimmung bemerke.

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Rechtschreibung – was ist das?

veröffentlicht: April 21, 2020 von Marina

BuchstabenwirbelAusflug in das vorige Jahrhundert - Rechtschreibung – was ist das?

Vor langer Zeit kam ich 1963 in die Hauptschule. Ich hatte einen wunderschönen ledernen Schulranzen, an dem ein Schwamm baumelte. Eine Tafel hatte ich und Griffel und eine Zuckertüte – fast so groß wie ich. In meinem von meiner Mutter genähten Dirndlkleid stand ich da. Der lange, dicke, blonde Zopf ging mir bis zum Po, und ich freute mich auf den ersten Tag in meiner Schulklasse. Ich freute mich darauf, Lesen, Rechnen und Schreiben zu lernen. Ich war aufgeregt was noch alles kommt.
Die ersten Schultage waren vorbei. Auf der Heimfahrt im Bus wurde ich nachdenklich: Wieso sprachen die Kinder so anders? Ich verstehe kein Wort von dem was die sagen, die einzige die ich verstehe ist die Lehrerin.  
Meine Botschaft daheim an meine Mutter war daraufhin folgende: "Mutti – ich heirate nie einen Eingeborenen" (die kannte ich aus den Büchern meiner Eltern über Australien und andere Länder).
Ja als Thüringerin kann es schon zu sprachlichen Verwirrungen kommen, zumal wenn ich dann auch noch im für mich tiefsten Niederbayern – Ergolding bei Landshut eingeschult wurde. Wer die niederbayerische Sprache kennt, wird mich verstehen.
Ich sprach ein fast einwandfreies Hochdeutsch und tat mich infolgedessen auch mit der Rechtschreibung sehr leicht. Es machte mir Freude, Diktate und Aufsätze zu schreiben. Ich hatte die Rechtschreibung ja drauf.

Heute mit über 60 geht die geliebte Rechtschreibung mit mir ganz seltsame Wege. Da wird groß geschrieben, was früher klein geschrieben wurde und umgekehrt. Da kommt ein H an Stellen, wo es früher auf keinen Fall hin durfte. Da sind plötzlich drei SSS – wo früher ein sogenanntes scharfes S (ß) den Dienst erfüllte. Und das Trennen der Silben – oh Du lieber Himmel – da wird wild drauf los getrennt.
Wen wundert es, dass die Jugend kaum noch weiß, wie was geschrieben wird und was Rechtschreibung ist. Ich bemerke immer wieder, dass junge Kollegen mit Abi es kaum schaffen, einen Geschäftsbrief fehlerfrei und mit richtiger Zeichensetzung auf’s Papier zu bringen. Wie weit ist es gekommen? 

Ich bin gespannt, wann die Frage auftaucht: "Rechtschreibung – was - darf ich jetzt nur noch mit rechts Schreiben? Oder darf ich auch die linke Hand nehmen?"

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Ode an meinen Bauch - die erste

veröffentlicht: April 15, 2020 von Cornelia

Buddhas BauchMein wertschätzender wohliger Bauch, wie genussvoll habe ich Dich genährt,

so dass ich Dich mit voller Hingabe mit mir herumtragen kann.
So heiß ich Dich willkommen und habe Dich Tag und Nacht bei mir.


Oh, sehr mächlich schreite ich hinter Dir her und achte Dich,

als wärest Du mein Schutzschild für alles, was mir beängstigend ist.
Flöge ich wie ein Vogel in die Ferne mit Dir,

so könntest Du so nach und nach Dich in Luft auflösen...

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Ich mache mir solche Sorgen

veröffentlicht: April 14, 2020 von gefunden von Louise Kranawetter

WeggabelungEs gibt nur zwei Wege, sich Sorgen zu machen:
Entweder, ich bin gesund und mache mir Sorgen, krank zu werden, oder ich bin krank.


Wenn ich gesund bin, fehlt mir jeder Grund, mir Sorgen zu machen.

Wenn ich krank bin, gibt es nur zwei Wege, sich Sorgen zu machen:

werde ich gesund oder werde ich sterben?


Wenn ich gesund werde, fehlt mir jeder Grund, mir Sorgen zu machen.

Wenn ich sterbe, gibt es nur zwei Wege, sich Sorgen zu machen:

komme ich in den Himmel oder in die Hölle?


Wenn ich in den Himmel komme, fehlt mir jeder Grund, mir Sorgen zu machen.

Wenn ich in der Hölle lande, werde ich so beschäftigt sein, alte Freunde zu begrüßen, dass mir die Zeit fehlen wird, mir Sorgen zu machen...

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Wir helfen in der Krise

veröffentlicht: April 1, 2020 von Brigitte Beermann
Mann-StressUns haben viele Anrufe von ehemaligen Kursteilnehmern erreicht, die das Bedürfnis hatten, einfach nur über ihre Ängste sprechen zu wollen, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen rund um Corona jeden Tag präsent sind.
Auch wir haben zur Zeit, wie alle anderen Therapeuten, unsere Praxis geschlossen.
Doch per Telefon und Internet halten wir die Kommunikation mit Menschen aufrecht, die Hilfe suchen.
Nun, wie kann Hilfe aussehen?
Wir glauben, in erster Linie geht es um den Stress durch die vielen Probleme, die uns die momentane Krise beschert.
Eine wunderbare Empfehlung: Stress ist ein 'Verwandter' mit dem Namen Angst.
Nach 2 Runden nur das Wort Stress auf jedem Energiepunkt geklopft, bringt Entspannung und gibt wieder Raum für klares strukturiertes Denken.
Natürlich ersetzt das Energieklopfen bei ernsthaften Erkrankungen auf keinen Fall den Besuch beim Arzt.

Aufgrund der Corona-Lage unser Angebot:
Wenn Du eine aktuelle Angst (oder Stress) loswerden willst, ohne die Methode derzeit erlernen zu können, bekommst Du nach Terminvereinbarung eine Anwendung per Telefon; denn alle belastenden Emotionen können mit diesem energetischen 'Heilklopfen' völlige Entspannung erfahren. Das ist auch am Telefon in der Position als sog. 'Stellvertreter' möglich.

Ebenso sind telefonische Beratungen und Kartenlegung möglich.
Wir sind da für Euch in diesen schwierigen Zeiten und freuen uns, wenn wir uns nach der Krise alle gesund und munter wiedersehen.
Passt auf Euch auf.

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Sturm legt Sumpf trocken

veröffentlicht: März 31, 2020 von Louise

Surm über WasserWenn der Sturm den Sumpf trockengelegt hat,
ist (endlich) Land in Sicht.

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Entdeckung der Biophotonen

veröffentlicht: März 24, 2020 von Louise Kranawetter

Lichtpuls1976 entdeckte Fritz-Albert Popp, Professor für Biophysik, mit seinem Doktoranden Bernd Ruth, dass Zellen über ein kohärentes Licht* verfügen - sogenannte Biophotonen -, die der Informationsübertragung dienen. Damit wurde ein erster wichtiger Beweis für die Kommunikation auf subatomarer Ebene gefunden. Diese Form der Kommunikation ist für uns ebenso überlebenswichtig wie die Verfügbarkeit von Sauerstoff.

*Kohärentes Licht: Lichtwellen gleicher Wellenlänge und gleicher Phase. Ein solcher Lichtverbund ist ein ideales Medium der Informationsübertragung.

Ja, Potz-Blitz.
wie schön, dass Wissenschaftler jetzt endlich das entdeckt, wovon in uralten Schriften seit Jahrhunderten die Rede ist. Allerding heißt es dort 'das Licht in unseren Zellen'. Klar, mit solch einem spirituellen 'Quatsch' kann der heutige moderne Mensch kaum etwas anfangen.

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Wie authentisch bist Du?

veröffentlicht: März 18, 2020 von Barbara Sch.

Fragezeichen, viele, buntAuthentisch (oder echt, wahrhaftig, glaubwürdig, wirklichkeitsgetreu) - was bedeutet das?
Ich frage mich oft: wie echt ist diese Person? Ist die tatsächlich so oder spielt die das nur? Bin ich selber echt oder spiele ich eine Rolle? Ist das schlimm, eine Rolle zu spielen? Ein spannendes Thema….

Mit meinem Sohn habe ich in den Herbstferien ein Spiel gespielt: alle Persönlichkeiten, die so in ihm schlummern, hat er gezeichnet. Da war ein Typ, der ständig Quatsch macht. Der hatte so eine rote Clown-Nase und lange wilde Haare. Und dann war da noch ein verschüchtertes Kind, das immer etwas niedergeschlagen ist und auf depressiv macht. Wir fanden noch einige solcher kleiner Persönlichkeiten in ihm, und das war ganz lustig und sehr spannend, die auf Papier zu bringen.

Wir sind doch alle so. Wir bestehen irgendwie aus vielen Facetten, die in uns schlummern. Je nach Tagesverfassung und Situation ziehen wir dann die eine oder andere raus. Ich weiss von mir selber, dass wenn ich im Geschäft bin und Kundinnen empfange, irgendwie auch oft eine Rolle spiele. Meistens dann, wenn es mir misslingt, mit dieser Person einen gemeinsamen Nenner zu finden und dennoch nett und höflich sein will. Das ist mein Job! Doch bin ich dann noch authentisch oder verstelle ich mich? Das hat mich eine Zeit lang wirklich beschäftigt! Wer will schon eine Rolle spielen und eine Maske tragen? Ok, manchmal ist es durchaus hilfreich, wenn man das ganz bewusst einsetzen kann (z.B. wenn man dem Polizisten, der einem gerade eine Buße ausstellt, etwas Nettes sagen kann) So sind wir wahrscheinlich alle manchmal kleine Schauspieler und Maskenträger. Hin und wieder mache ich das sogar ganz bewusst.

Und gerade das ist wohl der Punkt: ich mache es bewusst! So kann ich mein ganzes Potenzial ausschöpfen, welches in mir schlummert. Mal die verrückte, lebenslustige Person die ich bin und dann wieder topseriöse Geschäftsfrau.
Also- wie authentisch bist Du??

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