goldene Regeln

veröffentlicht: Juni 28, 2018 von Brigitte Beermann

Vogel, blau, ZweigGoldene Regeln, um am Glück und der Freude vorbei zu rennen.

Wer lacht scheint etwas verbergen zu wollen?

So bietet es sich also an, schon am Morgen laut zu jammern; denn es ist ein bewährtes Mittel gegen:

l) Heiterkeit

2) Humor

3) freundliches Miteinander

Schon meine Oma (geboren 1891) ermahnte mich als Kind, wenn ich laut singend aus dem Bett gekrabbelt war und richtig Lust auf den Tag hatte, mit den Worten:
 "Ein Vogel, der schon am frühen Morgen singt, den holt am Abend die Katz."
 Sie hob dabei drohend den Finger, und ich verstummte bei diesem Satz sofort.
 Was konnte sie damit wohl gemeint haben?

Egal, ich habe mittlerweile erkannt, dass ich auf solche Sprüche pfeifen kann.

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Ein ehrliches Lächeln

veröffentlicht: Juni 27, 2018 von Franziska Wieser

Kind sitzt, freut sichEin ehrliches Lächeln aus tiefstem Herzen

Es kann ein trauriges Gesicht zum Strahlen bringen!
Es kann schwache Augen zu Kraft ermutigen und zum Leuchten bringen!
Es kann einen frustrierten Menschen einen kurzen Augenblick fröhlich sein lassen und ihm ein gutes Gefühl geben!

Es gibt in der Dunkelheit Licht und Hoffnung!

Ein ehrliches Lächeln, sei es auch nur für einen kurzen Moment, kann ein Leben lang in Erinnerung bleiben!

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Erfolgreich beim Universum bestellen

veröffentlicht: Juni 26, 2018 von Brigitte Beermann

FeeBärbel Mohr hat in den Achtzigern darüber ganz witzige und wirkungsvolle Bücher geschrieben.
Leider ist sie ja viel zu früh von uns gegangen.

Das Versandhaus Universum hält alles für uns bereit. Wir brauchen nur richtig zu bestellen.

So manch einer wird sagen: Kenn ich schon, Parkplatz bestellen etc. und winkt ab und meint, "na, das geht auch oft daneben."
Was hat das nun auf sich mit dem Bestellen?
Das Universum braucht ganz klare Ansagen. Worte wie, "ich hätte da gerne mal ein neues Auto, oder eine neue Wohnung", oder "ich wünsche mir so sehr einen netten Mann" - die Palette ist ewig zu erweitern, sind viel zu schwammig formuliert.

Nun stellen Sie sich vor, Sie wollen ein neues Kleid. Jedes Versandhaus, egal ob per Katalog oder Internet bietet eine große Auswahl an. Hurra, Sie haben eines gefunden. Wie geht es nun weiter? Es erscheint ein Bestellblock, sie kreuzen Größe, Farbe, Preis und Lieferdatum an.
Wenn Sie einfach nur geschrieben hätten, "Herr Meckymann, ich hätte gerne ein neues Kleid", was meinen Sie, hätte Herr Meckymann geantwortet? Wahrscheinlich: "prima, dass Sie bei mir kaufen wollen, doch bitte machen Sie genaue Angaben."

Genauso würde auch das Universum antworten, und es wird sich gewundert, dass die Bestellung ausbleibt.
Sich etwas zu wünschen deutet an: wir sind im Mangel. Deshalb ist es gut, anstatt "ich wünsche mir" ein "ich finde" oder "ich habe" zu sagen. Bei jeder Bestellung sind Zukunftsaussagen zu vermeiden.

Formulieren Sie z.B.:
Liebes Universum, ich bin in der Findungsphase nach einem neuen Auto. Ich habe mich für einen weißen XXX entschieden. Das Auto hat 5 Türen und ist mit der neuesten Technik ausgestattet. Es verbraucht max. 6 l auf 100 km etc. Schreiben sie alles hinein was an ihrem neuen Auto alles dabei ist und wann die Lieferung einzutreffen hat.
Vermeiden Sie dabei, alles das zu schreiben was sie NICHT wollen, sondern nur das, was Sie wollen.

Bestellen heißt die Abwesenheit jeden Zweifels.

Zweifel können erfolgreich mit EFT (der Klopfakupressur) geklopft und somit verabschiedet werden.

Schicken Sie ihre Bestellung ab, indem sie das Geschriebene verbrennen und weitere Gedanken daran loslassen.

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sozusagen grundlos vergnügt

veröffentlicht: Juni 23, 2018 von eingereicht von Simone S.

Mann im GlückIch freue mich, dass am Himmel Wolken ziehen
Und dass es regnet, hagelt, friert und schneit.

Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.

Dass Amseln flöten und dass Immen summen
Dass Mücken stechen und dass Brummer brummen.
Dass rote Luftballons ins Blaue steigen,
Dass Spatzen schwatzen, und dass Fische schweigen.

Ich freu mich, dass der Mond am Himmel steht
Und dass die Sonne täglich neu aufgeht.
Dass Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter
Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter.
Wenn auch die Neunmalklugen ihn übersehen,
Man kann nur wenig mit dem Kopf verstehen!

Ich freu mich. Das ist des Lebens Sinn.

Ich freu mich vor allem, dass ich bin.
In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchem Tag erklettert man die Leiter
Die von der Erde in den Himmel führt.
Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
Weil er sich selber liebt - den Nächsten lieben.

Ich freu mich, dass ich mich an das Schöne
Und an das Wunder kaum ganz gewöhne,
Dass alles so erstaunlich bleibt, und neu!
Ich freu mich, dass ich .. Dass ich mich freu.

(Aus:  Mascha Kalèko)

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Wir haben keine Zeit

veröffentlicht: Juni 22, 2018 von Louise Kranawetter

Uhr, goldene Kreise" Ich habe heute keine Zeit !!! " - ist einer der meist gesagten Sätze.

Vielleicht hast Du dennoch kurz die Zeit, um die folgende Geschichte zu lesen?

Der Teufel hatte eine weltweite Versammlung einberufen. In der Eröffnungsansprache sagte er zu seinen Dämonen: "Es misslingt uns, die Christen davon abzuhalten, in die Gemeinde zu gehen. Es misslingt uns ebenfalls, sie davon abzuhalten, heilige Schriften zu lesen und dadurch die Wahrheit zu erkennen. Dennoch können wir sie davon abhalten, dass sie eine persönliche Beziehung voller Liebe, zu Gott, zu Jesus und schließlich zu sich selbst entwickeln. Wenn sie Religio (also Rückverbindung zum All-Einigen) gewinnen, ist unsere Macht über sie gebrochen. Dies können sie erreichen, wenn sie innehalten, wenn sie meditieren und beten. Und wenn sie dies alles tun, sind wir in Gefahr.

Also: lasst sie in ihre Gemeinden gehen und lasst ihnen ihren Lebensstil
 und: stehlt ihnen die Zeit, so dass es ihnen misslingt, diese tiefe Beziehung und diesen tiefen Frieden aufbauen zu können - und zu beten! Das ist mein Auftrag an Euch, Ihr Engel der Unterwelt. Lenkt sie davon ab!"


"Wie sollen wir das anstellen?" fragten seine Dämonen.


"Beschäftigt sie ständig mit der ganzen Fülle der Nebensächlichkeiten des alltäglichen Lebens und denkt Euch immer wieder etwas Neues aus, um ihre Gedanken zu beherrschen und abzulenken", antwortete der Teufel. "Verleitet sie dazu, dass sie viel ausgeben, viel verbrauchen und verschwenden, viel ausleihen und auch wiederum ausborgen. Überredet die Ehefrauen, sich ganz auf ihren Job zu konzentrieren und viele Stunden an ihrem Arbeitsplatz zu verbringen. Und überzeugt die Ehemänner davon, jede Woche sechs bis sieben Tage zu arbeiten, jeden Tag 10 bis 12 Stunden; denn nur so können sie sich ihren (leeren) Lebensstil leisten.

Haltet sie davon ab, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und für sie zu beten. Wenn ihre Familien schließlich auseinander gebrochen sind, wird ihr Zuhause die Schutzfunktion verloren haben. Stopft ihre Köpfe so voll, dass sie die sanfte leise Stimme des Heiligen Geistes überhören. Verführt sie dazu, ständig das Radio einzuschalten, auch wenn sie Autofahren. Seht zu, dass ständig der Fernseher, der Videorekorder, der CD-Player und die Computer in ihrer Nähe laufen. Das wird allmählich ihre Gedanken vergiften, und die Einheit und innere Verbundenheit zerstören.
 Überschwemmt die Frühstückstische mit Zeitungen und Zeitschriften. Hämmert ihnen 24 Stunden lang am Tag die neuesten Nachrichten ein. Bedeckt die Straßen mit Schildern und Plakaten für irgendwelche Produkte, überflutet ihre Briefkästen mit Werbung, mit Angeboten von Gratis-Produkten und Diensten, die falsche Hoffnungen hervorrufen. Bildet in den Zeitschriften und auf den Titelseiten schöne, schlanke Models ab, damit die Ehemänner immer mehr glauben, dass äußere Schönheit entscheidend ist und sie ihre eigenen Frauen mehr und mehr missachten. Auch das wird dazu beitragen, die Familien ganz schnell zu zerstören.

Nehmt ihnen auch im Urlaub die Ruhe. Gebt Euch alle Mühe, dass sie erschöpft, überanstrengt und voller Sorgen zurück zu ihre Arbeit gehen. Seht zu, dass sie vermeiden, sich an der Natur zu erfreuen und etwa Gottes Schöpfung bewundern könnten. Schickt sie stattdessen in Vergnügungsparks, in Sportveranstaltungen, Konzerte und ins Kino.

Euer Ziel muss sein, dass sie beschäftigt, beschäftigt und nochmal beschäftigt sind. Dass ihnen jede Zeit fehlt, um innezuhalten und mit Gott, der inneren Führung und mit sich selbst verbringen. Und wenn sie sich mit anderen Christen treffen, dann verhindert, dass sie über Gott sprechen, indem ihr ihre Gespräche mit so viel Klatsch, Tratsch und Small Talk füllt, dass sie sich mit einem schlechten Gewissen verabschieden. Vor allem sage ich Euch immer wieder: haltet sie davon ab, dass sie Zeit zum Beten finden, Zeit, um Gott zu preisen. Mich macht dieses Gejaule ganz krank. 
Bleibt stetig in Euren Bemühungen. Sie müssen immerzu überbeschäftigt sein.

Liefert ihnen für diesen angeblichen Mangel an Zeit ganz viele gute Ausreden.

So bleiben sie auf sich gestellt, sie drehen sich in ihren eigenen Hamsterrädern, vergessen, dass sie auch die Kraft hätten, etwas zu verändern, da sie vergessen, dass sie ihre Kraft aus ihrer göttlichen Herkunft schöpfen. Wenn sie alles vergessen haben, werden sie ihre Gesundheit und ihre Familie für die ‚gute Sache' der Oberflächlichkeit opfern. Es wird funktionieren!"

Das war ein tolles Treffen. Die Dämonen gingen eifrig an ihren Auftrag, die Christen überall auf der Welt, noch mehr als bisher, zu beschäftigen und zu jagen. Ihnen noch mehr einzuflüstern, sie müssten hierhin und dorthin rennen....

Und? Gibt es Erfolge?
 Sie schütteln empört mit dem Kopf? Gut, vielleicht fehlen die Erfolge noch heute, und wie sieht's morgen oder übermorgen aus?!
 Keine Zeit - mein Terminplaner ist für diese Woche schon voll!

P.S.: Übrigens, Du kannst diesen Text gern weitergeben - sofern Du gerade etwas Zeit dafür hast.

Und vielleicht hast Du auch die Zeit (oder nimmst sie Dir ganz einfach), um wieder Ruhe, Nähe, Vertrauen und Liebe in Dein Leben zu bringen?
Tipps, Anregungen und Hilfe zur Selbsthilfe findest Du hier bei leben-heilt.com.

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auf großem Fuß leben

veröffentlicht: Juni 21, 2018 von Cornelia R.T.

Fußspuren am StrandIhr allerliebsten Füße von großer und kräftiger Statur -
durch Euch fühle ich den Kontakt zu unserer Mutter Erde.

Ihr tragt mich durch mein Leben,
durch die wunderbare Natur,
an jeden Ort für den ich mich entscheide,
ob bei Tag oder Nacht.

Mit Euch kann ich rennen, tanzen, schleichen,
kraftvoll in die Pedale treten und, wenn es sein muss,
auch mal kräftig zutreten.

Durch Berührung verbindet Ihr Euch mit meinen Organen,
ja, mit meinem ganzen Körper und sendet Signale.

Ich bin so dankbar, dass ich Euch Füße habe.

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zwei Freunde in der Wüste

veröffentlicht: Juni 20, 2018 von Franziska

WüsteZwei Freunde wanderten in der Wüste.
Irgendwann haben Sie gestritten, und einer hat dem anderen eine Ohrfeige gegeben. Dies tat dem anderen weh, er schwieg jedoch. Er blieb völlig ruhig. Er schrieb nur in den Sand: „Heute hat mir mein bester Freund eine Ohrfeige gegeben“.
Sie liefen weiter bis zu einer Oase, wo Sie badeten. Derjenige, der die Ohrfeige bekommen hatte, wäre ertrunken, wenn sein Freund ihn nicht gerettet hätte. Als er sich erholt hatte, schrieb er auf einen Stein: „Heute hat mir mein bester Freund das Leben gerettet“.
Derjenige, der die Ohrfeige gegeben und das Leben seines Freundes gerettet hatte, fragte ihn: „Als ich Dich verletzt habe, hast Du in den Sand geschrieben und jetzt hast Du auf den Stein geschrieben. Warum?“

Sein Freund antwortete: „Wenn jemand uns verletzt, schreiben wir in den Sand, wo die Winde der Vergebung es tilgen können. Jedoch wenn jemand etwas Gutes für uns tut, prägen wir es in den Stein, damit es den Wind überdauern kann“.

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Gesang ferner Glocken

veröffentlicht: Juni 19, 2018 von Wolfgang Borchert

Amsel auf BaumstumpfAbendlich tönet Gesang ferner Glocken,
lächelnd versinkt voll Frühling ein Tag.

Über das eigene Lied scheu erschrocken,
verstummte die Amsel mitten im Schlag.

Und in dem Regen, der nun begann,
fing leise die Erde zu atmen an.

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läuft uns die Zeit davon?

veröffentlicht: Juni 16, 2018 von Ursula Küppers

Uhr, blauWir suchen das, was wir fürchten

Anfang und Ende, Leben und Tod. Die Zeit läuft uns davon.
Seit der Zeitstrahl unsere Privatsphäre durchdringt, machen wie die Nacht zum Tag.

Der Anfang und das Ende bilden, seit der erste Mensch denken kann, eine Ur-Erfahrung. Wir beobachten, wie die Sonne unter- und am nächsten Tag wieder aufgeht. Wir sehen, wie die Jahreszeiten kommen und gehen. Wir erleben die Geburt und den Tod.
Erlebnisse wie diese sind Wendepunkte, an denen sich Anfang und Ende ablösen.

Es ist für uns selbstverständlich, dass wir irgendwann zur letzten Seite des Buches blättern. Genauso wissen wir, dass unsere erste Liebe irgendwann mal vorbei ist und wir unser Leben kaum zurückspulen können, um all das noch einmal zu erleben. So kommt das Phänomen Zeit ins Spiel.

Unsere Erfahrung mit der Zeit bestimmt also unsere Vorstellung vom Anfang und vom Ende.

Schon unsere Urahnen hatten ein primitives Zeitgefühl. Ihre Erfahrung mit Sonne und Mond und ihren verschiedenen Gesichtern am Himmel brachte ihnen eine vage Vorstellung von der Tageszeit. Doch bald wollten die Menschen die Zeit auch messen. Die Ägypter waren die Ersten. Sie maßen die Zeit mit Hilfe einer mechanischen Konstruktion: der Sonnenuhr. Dazu steckten sie einen Stab in den Boden und lasen am Schattenbild die Tageszeit ab.

Der Zeitbegriff in dieser frühen Phase der menschlichen Zivilisation war im Gegensatz zu heute ein ganz anderer. Durch die Beobachtung des regelmäßigen Wechsels von Helligkeit zu Dunkelheit, der sich wiederholenden Jahreszeiten und die Wiederkehr bestimmter Himmelskörper, entwickelte sich die Vorstellung eines Kreislaufes. In einem Kreislauf fehlen Anfang und Ende, daher verspricht er Hoffnung und Ewigkeit. Diese Idee von der sogenannten zyklischen Zeit löste im Laufe der Weltgeschichte immer weiter eine andere Idee ab: der Zeitstrahl.

Die Angst wächst

Der Zeitstrahl ist zwar in beide Richtungen offen, läuft jedoch  kontinuierlich in Einklang mit der Zeit nach rechts. Auf diesem Strahl setzen wir Abschnitte für Anfang und Ende eines Ereignisses. Früher fand man diese Zeitstrahlen in Geschichtsbüchern und bei physikalischen Experimenten, heute benutzt sie das größte soziale Netzwerk der Welt, um unsere persönlichen Ereignisse mit einer timeline zusammenzufassen. Mit wem hast du dich 2012 alles angefreundet? Welches Ereignis hat einen neuen Lebensabschnitt eingeläutet? Wo warst du überall in diesem Monat?

Die lineare Zeit erobert unser Privatleben. Und damit wächst die Angst vor ihr.

Die Angst vor dem Ende der eigenen Zeit treibt uns in einen wahnwitzigen Wettkampf gegen die Zeit, der unsere Schritte auf der Straße beschleunigt, unseren Blick ständig auf Uhren wandern lässt, die Terminkalender mit Treffen und Verpflichtungen überquellen lässt. Während wir süchtig nach Geschwindigkeit werden, treibt uns die Angst vor der Langeweile in die Falle. Die Angst vor der Zeit führt uns zu einer Rebellion. Wir versuchen die Zeit zu ignorieren. Wir verbringen sie mit Tanzen und Trinken, um alles wenig Angenehme zu vergessen. Unser Bedürfnis nach Schlaf versuchen wir mit Kaffee und Weckern zu überwinden, um den letzten Rest der Zeit zusammenzukratzen.

Der Wunsch, das Uhrwerk der Zeit ausschalten zu können und zu entspannen ist dann am größten, wenn die Zeit am knappsten ist und uns davonläuft.

Dieser stetige Erlebnisdrang ist nur ein Symptom der Krankheit unserer Gesellschaft, die sich vor der Zeit fürchtet. Diese Zeit verbreitet sich wie die Pest. Versteckt in allen Weisheiten, schlummern dennoch zwei Medikamente gegen die Krankheit der Zeit: der Mut und die Vernunft.

Den ersten Weg beschreiten die Mutigen mit gelassener Haltung gegenüber dem Anfang und dem Ende. Anstatt sich von der Furcht vor dem vermeintlich fremden Nichts lassen sie sich von der Neugier antreiben, es mit Leben zu füllen. Genau wie jedes Buch, jeder Film ein Ende anstrebt, tun wir das auch. Wer würde gerne ein Buch lesen oder einen Film anschauen, wo das Ende fehlt? Eher würden wir das Buch zuklappen oder das Kino verlassen: tatsächlich suchen wir alle das Ende. Mit dem Verstand und der Vernunft können wir abwägen, ob wir unser Leben nach einer Mess-und Wettbewerbssucht richten wollen oder ein selbstbewusstes Verhältnis zur Zeit entwickeln. Ziehe ich die Uhr an oder lasse ich sie weg?

„Es ist unmöglich, zweimal in den selben Fluss zu steigen“, stellte einst der griechische Philosoph Heraklit fest.
Wie der Fluss fließt die Zeit. Sie behält zwar konsistent ihre Form, ändert sich jedoch gleichzeitig.
Beim Fluss der Zeit gibt es weder einen Anfang, noch ein Ende.
Was uns bleibt ist die Erinnerung.

Schenken wir wieder der Frage Beachtung, ob die Strömung warm oder kalt ist und ob wir mit unserem Fluss der Zeit den Durst des Lebens löschen können.

(aus: Dürener Zeitung (Zeitung und Schule) Von Alexander Kauschanski)
(eingereicht und sprachenergetisch bereinigt von Ursula Küppers)

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Leben hier und jetzt

veröffentlicht: Juni 13, 2018 von gefunden von Silvia Emmel

Baum, Feld lila HimmelIch stehe auf einem hohen Berg und schaue über das weite Land hinaus
über mir, der weite Himmel
ich wachse, bis ich anstosse.

Ich mache mich ganz weit auf und umarme das weite Land
ich hole es dicht an mich heran und nehme es tief in mich hinein.

Ich bin und lebe im Hier und Jetzt.

Ich öffne das Tor der Vergangenheit
und schaue liebevoll durch.

Ich schließe das Tor der Vergangenheit
und öffne das Tor der Zukunft
und schaue vertrauensvoll durch.

Ich lebe im hier und jetzt.

(Tagesgruß aus dem Tai Chi Autor nicht bekannt)
(eingereicht von: Silvia Emmel)

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Foto: Pascal

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