Mein Bild von Gott ist mit mir gewachsen

veröffentlicht: Dezember 22, 2019 von Josefa

Buch, offenWann ist mein erstes Gottesbild entstanden? Seit wann habe ich denn bewusst ein Gottesbild?
War ich damals 4 Jahre? Jedenfalls spielte ich in meiner Spielecke im Schlafzimmer meiner Großeltern. Ich erinnere mich noch sehr gut an die beiden Bilder über den Betten. Neben der Mutter Maria – die huldvoll lächelte – hing das Bild von Jesus Christus. Es stellte einen jüngeren Mann dar, mit langen, welligen, dunkelbraunen Haaren und einem ebensolchen Bart. Die Finger der linken Hand waren auf sein Herz gerichtet, das man auch sehen konnte, die Finger der rechten Hand waren zu einem Schwur erhoben. "Ein ganz lieber und gütiger Gott" – sagte meine Oma immer.

Dieses Bild begleitete mich einige Jahre, bis ich in die Schule kam. Ab der ersten Klasse hatten wir einen Hochwürden, der Eder hieß. Zum ersten Mal in meinem Leben wurde mir vor Augen geführt, dass der ganz liebe und gütige Gott ab sofort eine andere Rolle zu spielen hatte. Dies stand dann auch in meinem neuen Religionsbuch. Mein Kleinkind-Gottesbild wandelte sich in das Gottesbild eines Schulkindes. Ich stand einem strafenden Gott gegenüber, mit dem ich wahrlich wenig anfangen konnte. Plötzlich hatte der Himmelvater graue Haare, einen stechenden Blick, einen sehr strengen Gesichtsausdruck und gütig und allwissend lächeln hatte der schon lange abgelegt. Und zu allem Überfluss lag auch ein dickes Buch auf seinen Knien, in dem alle meine Sünden stehen sollten. Ich gebe zu, dass mir damals schon der Schreck in die Knochen gefahren ist. Und wenn ich unseren Herrn Hochwürden anschaute, der ja unseren gerechten Herrgott in unserer Klasse vertrat, war schon auch eine gehörige Portion Angst vor Gott da.

So fehlte mir auch der Mut, in die Regenpfützen zu springen, bevor ich mich vergewisserte, ob eventuell doch der Herrgott mit dem strafenden Finger irgendwo hinter den Bäumen oder Büschen lauerte, um ja für Ordnung zu sorgen. Auch vermied ich ab diesem Zeitpunkt, in die Pfützen zu spucken, so wie ich es des öfteren von den alten Männern gesehen habe. Aber vielleicht fehlte
dem Herrgott der Mut, den alten Männern Angst einzujagen, denn die hatten ja immer ihre Hacklstecken dabei. Wer weiß, vielleicht drohten sie Gott dann auch damit. Mir fehlte leider eine solche Waffe.

Dann kam für mich eine einschneidende Zeit – mein Umzug nach Deutschland. Eine Leidenszeit, in der für Gott der Platz gänzlich fehlte.

Erst als ich in die Realschule kam, die von den Armen Schulschwestern zu unserer lieben Frau geführt wurde, war Gott schlagartig wieder jeden Tag präsent.
Die Klosterschwestern kamen mir alle sehr heilig vor – na ja, sie standen auch mit dem Herrgott auf du und du. Sie waren auch mit ihm irgendwie verheiratet, was mir sehr fraglich vorkam. Soviel hatte ich mitbekommen: ein Mann durfte nur eine Frau heiraten, wieso durfte Gott so viele Bräute haben? Für mich war das mysteriös. War das Sünde? Ist vielleicht dieser vielgepriesene und erhabene Gott doch (nicht) etwa ein Sünder? Das ist ausgeschlossen, das wäre doch Gotteslästerung.

Angeleitet durch die Frömmigkeit der Schulschwestern tat ich nun auch mehr oder weniger meine religiöse Pflicht. Wenn die Nonnen mit uns Schwierigkeiten hatten, hielten sie uns immer Gott vor Augen, der doch für unsere Sünden gestorben ist und auch an uns Gerechtigkeit üben würde. Welche Gerechtigkeit meinen die Nonnen denn? Gott ist doch selbst ein Sünder. Ich war völlig durcheinander. Mein Kindgottesbild, das ich mit 13 und 14 Jahren noch in mir trug, war liebevoll, gütig, verständnisvoll und so gar anders als strafend. Die Welt war mir ein großes Rätsel. Hatten die Erwachsenen einen anderen Gott? Oder haben sie sich einfach einen herrischen Gott ausgesucht, der ihnen half, sich bei den Kindern durchzusetzen?

Da ich damals auf viele Fragen ohne Antwort blieb, war auch Gott für mich abgeschrieben.

Gott zu spüren, misslang mir dann lange Zeit – er hatte mich verlassen.
Mein Gottesbild war also wieder für einige Jahr verschollen – bis März 1973, als meine Tochter Michaela zur Welt kam – für mich ein Wunder. Dieses kleine Menschenkind – ein Funke Gottes. Tief in mir war Glückseligkeit, die nach außen drang.
Dieses Glück, meine Zufriedenheit und mein tiefer Dank strahlten für die nächsten Jahre mit allem und jedem um die Wette. Das war Gott.

Dann kamen die Prüfungsjahre, ja Schicksalsjahre. Verzweiflung, Angst, Trauer, Hader – ich zog das ganze Register und verachtete Gott zutiefst, den ich auch für die schwere Krankheit und den Tod meines Mannes verantwortlich machte.
Für meine Einsamkeit, Hilflosigkeit und Verlassensein machte ich Gott – diesen gnädigen Gott – verantwortlich.

ICH HABE NICHTS BEGRIFFEN!

Nach und nach wurde mir (ober-)bewusst, dass in mir die Kraft saß, Kummer, Schmerz, Angst und alle Sorgen zu überwinden, da Gott in mir ist.

Mein Bild von Gott ist mit mir gewachsen – ja erwachsen geworden.

In all den Jahren ist in mir eine tiefe Demut entstanden, die mich meinem Gott näherbrachte und weiterhin näher bringen wird.
Alles ist in mir angelegt – und ich freue mich auf weitere Wandlungen meines Gottesbildes.

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Foto:OpenClipArt


Es gibt keinen Weg zurück

veröffentlicht: Dezember 7, 2019 von gefunden von Brigitte Beermann

Kirchenfenster_JeremiasIn jenen Tagen, als der heilige Jeremias schon ein alter Mann mit weißem Bart war und auf ein langes Leben zurückblicken konnte, saß er mit seinen Freunden im Kaffeehaus zusammen, und sie erzählten aus ihrem Leben.

“Als junger Mann hatte ich ein feuriges Temperament, und es drängte mich, die Welt zu verändern. Täglich betete ich zu Gott, mich mit außergewöhnlichen Kräften zu segnen, damit ich die Menschen bekehren und die Welt zu einem besseren Ort machen könne.”, sagte der heilige Jeremias und fuhr nach einer nachdenklichen Pause fort: “Doch in meinen mittleren Lebensjahren wachte ich plötzlich auf und erkannte, dass die Hälfte meines Lebens vorbei war, ohne dass ich die Welt verändert hatte. Von nun an bat ich Gott, mir Kraft zu schenken, um all die Menschen zu erretten, die mir nahe standen und es am Nötigsten brauchten.” wieder schwieg er eine Weile.”

Jetzt, da ich ein alter Mann bin und meine Tage gezählt sind, ist meine Bitte an Gott bescheiden geworden. Mein einziges Gebet lautet nun: “Herr, gewähre mir die Gnade, mich selbst zu verändern.” Wäre das nur von Anfang an meine Bitte gewesen, ich hätte mehr erreicht.”

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Einsteins Gottesvorstellung

veröffentlicht: November 17, 2019 von Albert Einstein

Sternenhimmel, bunt"Das kosmische Erlebnis der Religion ist das stärkste und edelste Motiv naturwissenschaftlicher Forschung.
Das tiefste und erhabenste Gefühl, dessen wir fähig sind, ist das Erlebnis des Mystischen- Aus ihm allein keimt die Wissenschaft.

Wem dieses Gefühl fremd ist, wer außerstande ist, sich zu wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, der ist seelisch bereits tot. Das Wissen darum, dass das Mysterium wirklich existiert und dass es sich als höchste Wahrheit und strahlendste Schönheit offenbart, von denen wir nur eine dumpfe Ahnung haben können - dieses Wissen und diese Ahnung sind der Kern aller Religiosität.

--- Meine Religion besteht in der demütigen Anbetung eines ewigen geistigen Wesens höherer Natur, das sich selbst in den kleinen Einzelheiten kundgibt, die wir mit unseren schwachen und eingeschränkten Sinnen wahrzunehmen vermögen.

Diese tiefe gefühlsmäßige Überzeugung von der Existenz einer höheren Denkkraft, die sich im geheimnisvollen Weltall manifestiert, bildet den Inhalt meiner Gottesvorstellung."

(Albert Einstein, 1879-1955, Physiker)

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Gott verborgen

veröffentlicht: August 1, 2019 von Albert Schweitzer

Kirche_TaubeWenn Gott verborgen bleiben will, schickt er seinen Stellvertreter, den Zufall.

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Nun kann Gott kommen

veröffentlicht: Dezember 6, 2018 von Victor

kehrenEin Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte.

„Zu mir?“ schrie er. „In mein Haus?“
Er rannte durch alle Zimmer, er lief die Stiegen auf und ab, er kletterte zum Dachboden hinauf, er stieg in den Keller hinunter.
Er sah sein Haus mit anderen Augen.
„Unmöglich!“ schrie er, „in diesem Sauhaufen kann man keinen Besuch empfangen. Alles verdreckt. Alles voller Gerümpel. Kein Platz zum Ausruhen. Keine Luft zum Atmen.“

Er riss die Fenster und Türen auf.
„Brüder, Freunde! rief er. „Helft mir aufräumen – irgendeiner! Aber schnell!“

Er begann, sein Haus zu kehren. Durch dicke Staubwolken sah er, dass ihm einer zur Hilfe gekommen war. Sie schleppten das Gerümpel vors Haus, schlugen es klein und verbrannten es. Sie schrubbten Stiegen und Böden. Sie brauchten viele Kübel Wasser, um die Fenster zu putzen. Und immer noch klebte der Dreck an allen Ecken und Enden.
„Das schaffen wir nie!“ schnaufte der Mann.
„Das schaffen wir!“ sagte der Andere.
Sie plagten sich den ganzen Tag. Als es Abend geworden war, gingen sie in die Küche und deckten den Tisch.

„So“, sagte der Mann, „jetzt kann er kommen, mein Besuch! Jetzt kann Gott kommen. Wo er nur bleibt?“

„Aber ich bin ja da!“ sagte der Andere und setzte sich an den Tisch. „Komm und iss mit mir!“

(Verfasser: Victor)

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Gestalt-Wunder

veröffentlicht: Juni 7, 2018 von Gabriele I.

San GalganoGestalt-Wunder

Liebe
Licht
Frieden
Sein
Eins-sein
All-eins-sein

Worte finden mich
Finden in mich
Beseelt jede Zelle
Augenblicke
Momente
Voll der Ahnungen

Schöpferin
Göttlich – menschlich
Mütterlich – väterlich
Mächtig - wohlwollend
Deutend bedeutend
Stets auf dem Weg

Augenblicke
Momente
Voll der Ahnungen
Schwingen
Von Augenblick zu Augenblick
An der Schnur

Auf dem Weg zum Bekenntnis
Im Glauben
Im Vertrauen
Ich BIN
Lebendig
Vollkommen
Im Licht

Im Schöpfergeist
Wunderbar
Geborgen
Wunderbar
Gestaltet
In Ewigkeit

Amen

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Nächstenliebe gleich Eigenliebe

veröffentlicht: April 13, 2018 von Marina Lampert

Friedenstaube_KirchenfensterSeit ca. 2000 Jahren war mit Beginn des Christentums und der Botschaft Jesu die Hoffnung auf eine bessere Welt groß. Die Menschen sehnten sich nach Ruhe, Frieden und Wohlstand und Fülle für alle.
Das ist bis heute so geblieben.
Schon im Alten Testament heißt es bei allen Aposteln und in den Römerbriefen: „Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst“.

Diese Liebe beinhaltet auch das Tun.
Das heißt im Klartext:
Teile mit denen, die weniger haben.
Gebe Fremden und anderen Menschen Raum und Platz.
Achte und anerkenne Deine Mitmenschen.
Habe Respekt vor der Natur.
Wir sind die Schöpfer unserer Umwelt, unseres Lebens und unseres Wohlergehens.

Wenn wir Menschen nun dies wirklich verinnerlichen, dann können wir Frieden schaffen und gemeinsam miteinander leben.

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Foto: pascal


Gott ist alles

veröffentlicht: März 11, 2018 von Gabriela E.

Bild von Sonja: SchöpferWer oder was ist Gott?
Ist Gott der Schöpfer des Universums?
Ist Gott Schöpfer des Menschen?
Oder ist die Entwicklung der Erde Schöpfer des Menschen?

Ich glaube beides, Gott ist alles, Gott ist das Universum.

In meinem Universum finde ich Gotteshelfer wie Erzengel, Engel, Elfen, Feen, Kobolde und was es sonst noch so gibt.
Viele Menschen wünschen sich das Paradies auf Erden wie bei Adam und Eva.

Ist es doch so, dass wir uns unsere Welt selber machen.
Ich kann also mein Paradies selber erschaffen.

Stattdessen lassen wir uns von unserem Verstand und den negativen Gedanken leiten und lassen so die Welt entstehen.
Wenn wir mehr an die Liebe und an das Glück unseres Schöpfers glauben würden, dann hätten wir auch unser Paradies auf Erden!

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Foto/Bild: mit freundlicher Genehmigung: Copyright Sonja Ariel von Staden, Quelle: sonjas-engelwelt.de


Gott ist kosmische Kraft

veröffentlicht: Februar 8, 2018 von Alexandra G.

Gott, kosmische Kraft19 Jahre wuchs ich mit dem evangelischen Glauben an Gott auf - frei nach dem Ersten der Zehn Gebote, dass wir keine anderen Götter haben sollen. Tägliches Beten gehörte zur Tagesordnung und an den sonntägigen Gottesdiensten wollte ich in der ersten Reihe sitzen, weil die besten Christen überpünktlich erscheinen und besonders nah am Geschehen sitzen dürfen. Mit 15 dachte ich das erste Mal über ein Theologie-Studium nach.
Ja, Gott liebt die Menschen und seine Schöpfung. Die Liebe Gottes findet ihren höchsten Ausdruck darin, dass er seinen Sohn, Jesus Christus, für uns Menschen am Kreuz von Golgatha geopfert hat. Ich kenne keine andere Religion, bei der Gott zu den Menschen kommt. Gott ist das höchste Wesen, das die Welt und alles in ihr geschaffen hat. Der Gott der Christen hat alles für uns getan. Er hat sein Bestes und Wertvollstes, nämlich Jesus (seinen Sohn), für uns gegeben. Er endete am Kreuz von allen verlassen, verleugnet, gefoltert und verspottet.

Nachdem die Kirche in meinem 20. Lebensjahr begann, Kirchensteuer von mir einzufordern, erlaubte ich mir das erste Mal, mein Gottesbild zu hinterfragen.
Weshalb sollte ich bezahlen? Um an Gott glauben zu dürfen? Oder um in einer Kirche beten zu können und Vergebung zu erhalten? Ich hatte auf einmal das Gefühl, dass die Kirche sich als Vermittler zwischen Gott und mir sah.
Ich beschloss kurzerhand, aus der Kirche auszutreten - zumindest offiziell. Und wechselte so meinen Status von einem zahlenden aktiven zu einem passiven Mitglied, welches noch immer an denselben Gott glaubte, nur mit dem kleinen Unterschied, dass Gott und ich uns jetzt überall unterhielten wo es gerade passte. Dieses wunderbare leichte Verhältnis behielten wir die kommenden elf Jahre bei.

Erst als ich mit 31 Jahren schwanger wurde, schaute ich mir dieses Thema erneut an. Wie wunderbar ist es, wenn neues Leben entsteht!
Genau zu dieser Zeit wurde mein engster Freund überzeugter Buddhist. Wir führten großartige Gespräche über seine neue Lebenseinstellung und vor allem über Wiedergeburt. Für mich war das alles Neuland, und ich stellte mir 1000 Fragen. Ich stürmte die Buchhandlungen, um erfolgreich meinen Wissensdurst zu stillen.

Mein Vater war zu diesem Zeitpunkt bereits 95 Jahre alt und rührte mich in regelmäßigen Abständen mit seiner Aussage: „wenn ich tot bin, bin ich tot! Ende der Diskussion!“ zu Tränen. Daran zweifelte ich!

Das Gelesene klang gut, und mein Hirni nickte zu den meisten Punkten, doch fehlte mir weiterhin das Gefühl.
Dennoch hörte ich auf, Gott zu personifizieren.
Gott wurde nun in meinen Augen eine kosmische Kraft. Ein Energiewesen mit sehr hochfrequenter Energie. Ich fing an, zu glauben, dass Gott mit viel Liebe, Reinheit, Wahrheit und Licht den Kosmos und den Menschen erschaffen hat. Gott wurde für mich die Quelle aller Energie und Liebe und Licht.

Und dann, in meinem 34. Lebensjahr, nach der Beerdigung meines Vaters, hatte ich vollständig das Gefühl zu meinem neuen Gottesbild gefunden!
Dieses Gefühl geht für mich über das mit dem Verstand Fassbare hinaus.
Heute weiß ich, dass ich an die Grenzen des Sagbaren gelange, wenn ich das Göttliche in Worte fassen möchte!
Deshalb genieße ich heute mit 37 einfach das Gefühl in mir! - und ich hoffe, du fühlst auch so etwas Großartiges in dir?!

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Foto: pixabay


Kurs in Wundern 44

veröffentlicht: Januar 19, 2018 von Louise Kranawetter

Bild von Sonja: KlarheitGott ist das Licht, in dem ich sehe
hier die Lektion 44:
 
Du kannst weder in der Dunkelheit sehen, noch kannst Du Licht machen.
Um zu sehen, mögest du verstehen, dass Licht innen ist.

Dieses Seminar ist auch ein Block (von 6 Blöcken) der Ausbildung zum Professionellen Lebensspiegel-Anwender

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Foto/Bild: mit freundlicher Genehmigung: Copyright Sonja Ariel von Staden, Quelle: sonjas-engelwelt.de

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